Burg Schönecken – ein schöner Flecken

Das erste Mal erblickte ich sie 2008: die majestätische Burgruine hoch über dem „Burgflecken“ Schönecken. Damals und viele weitere Male zuckelte der Traktor meiner Ferienhofbauern kraftvoll und zugleich gemächlich die Steigung hinauf, um mir und meinen Miturlaubern einen Besuch des Burggeländes und den atemberaubenden Ausblick zu ermöglichen.

Im Mai dieses Jahres nun mache ich mich auf eigene Faust auf den Weg – froh, die Burg nach langer Renovierungszeit endlich wieder unverhüllt anschauen zu dürfen. Da ich an dem Tag etwas fußlahm bin, wähle ich einen Höhenweg, der am Rammenfeld beginnt, und erreiche die Burg nach einer gemütlichen Wanderung von etwa 700 Metern ohne große Steigungen, vorbei an ins Tal abfallenden Wiesen, Felsen und einem kleinen Wäldchen. Bereits auf dem Weg bieten sich atemberaubende Ausblicke. Zudem liegt unweit des Weges auf einer Wiese ein Pavillon, für den ich unbedingt einen Schlenker in einen anderen Pfad hinein wagen muss, weil er so hübsch und einladend aussieht. Hier gibt es einen spannenden Geocache (leider nur für Premium-Cacher), mehrere Bänke und einen grandiosen Blick über Schönecken. Was mag sich in der Vergangenheit hier abgespielt haben? Sicherlich keine GPS-gestützte Schatzsuche, sondern vielleicht Belagerungen, Kämpfe, lustwandelnde Damen und möglicherweise die eine oder andere Liebeserklärung im Angesicht der schönen Aussicht?

Grundsätzlich können wir die Burg von drei Seiten „erobern“: Gegenüber der Tankstelle am Ortseingang beginnt der Schlosspfad, der sich der Burg von Osten nähert. Auch aus dem Altburgtal im Norden heraus führen gleich mehrere Wanderwege hinauf. Von Westen erreichen wir die Burg entweder über den Burgweg oder vom Rammenfeld aus über den Höhenweg, den ich gewählt habe. Es gibt an der Burg keinen Parkplatz – man sollte sich also in jedem Fall zu Fuß auf den Weg machen.

Das weitläufige Burggelände beginnt hinter einer Schranke. Linkerhand befinden sich Schautafeln, auf denen geschichtliche Hintergründe und durch eine Zeichnung ein Eindruck von der ehemaligen Größe der Anlage vermittelt werden. Der Weg zur Hauptburg erstreckt sich gut begehbar über die Höhe, gesäumt von einigen wenigen großen Bäumen. Zu meiner Linken sind erste Gebäudereste erkennbar, und eine Wiese fällt leicht zur noch erhaltenen Ringmauer ab und lockt zum Picknick und zum Verweilen. Doch die Bänke sind alle besetzt, und mich zieht es zu einem Rondell, auf dem sich zwei junge Männer gerade gegenseitig fotografieren. Wie üblich biete ich meine Hilfe an, fotografiere zwei glückliche Menschen auf der Mauer über dem Abgrund, und dann bin ich selbst dran, denn die beiden revanchieren sich, und ich erhalte ein glücklich-lebendiges Portrait von mir vor dem malerischen landschaftlichen Hintergrund. Übrigens ist von hier aus der Panoramaweg gut sichtbar, den ich nur wenige Tage zuvor begangen habe. Und nun, wo ich weiß, wo er ist, sehe ich auch die Anhöhe, an der sich der Wetteldorfer Richtschnitt befindet. Gleich gegenüber meiner jetzigen Position, aber deutlich tiefer, sehe ich das Rondell der Wilhelmshöhe, von der bei der Eierlage die Schüsse abgegeben werden und die ich bei meiner letzten Wanderung besucht habe. Dort unter der Fahne habe ich gestanden und genau das gemacht, was ich jetzt auch mache: zur Kamera greifen und festhalten, was ich sehe.

Ich fotografiere, was das Zeug hält, und kann mich nicht satt sehen an all der Schönheit der Gegend und des Burgfleckens tief unter mir. Apropos tief unter mir: Direkt hinter der Mauer geht es senkrecht hinunter. Ich will gar nicht wissen, wie tief, aber es ist wirklich weit bis „unten“. Und hier habe ich gerade noch entspannt auf der Mauer gesessen, sogar mit Rucksack auf dem Rücken, und für ein Foto posiert… Was für eine spannende Aussicht nicht nur in der Horizontalen, sondern auch vertikal nach unten gesehen. Wer könnte diese Mauern einnehmen?

Das dachten sich auch die Grafen von Vianden, als sie im 12. oder frühen 13. Jahrhundert die Burg oberhalb der bereits bestehenden Ortschaft erbauten. Sie wurde „Sconecke“ oder auch „Bellacosta“ genannt. Besiedelt war dieses Gebiet bereits vor Christi Geburt durch die Kelten. Wetteldorf geht auf eine Schenkung König Pippins an die Abtei Prüm im Jahr 762 zurück, und 933 wird auch „Schöneck“ erstmals in einem Zinsverzeichnis genannt. 1132 war Graf Friedrich I. von Vianden Schutzvogt dieser Ländereien, die der Abtei Prüm gehörten. Die machtvolle Burg war leicht zu verteidigen und diente dazu, zugleich die Südgrenze des Territoriums der Fürstabtei sowie den Ort selbst zu schützen und die Straße von Bitburg nach Prüm im Tal der Nims zu kontrollieren. Bereits im Jahr 1248 führten Erbstreitigkeiten zu einer Familienfehde: Der erstgeborene Sohn (Heinrich II.) des verstorbenen Friedrich II. wurde von seinem Großvater übergangen, weil er noch ein Kind war. Sein Onkel Philipp, zweitgeborener Sohn des Großvaters, übernahm Titel und Ländereien. Als er erwachsen war, nahm Neffe Heinrich seinen Onkel Philipp gefangen und hielt ihn auf der Burg fest. Da sämtliche Herrscher der Region miteinander verwandt und verschwägert waren, führte dieser Familienkonflikt zur Einmischung des Bischofs von Utrecht und des Luxemburger Grafen. Philipp wurde freigelassen, die Grafschaft Vianden wurde Luxemburger Lehen, und Heinrich II. fortan Herr von Schönecken. Ein Schiedsspruch von 1280 sorgte jedoch dafür, dass die Ländereien weiterhin im Besitz der Abtei Prüm verblieben.

Noch toller trieb es Hartard von Schönecken, der ein verwirrendes Dreier-Lehensverhältnis mit den Luxemburger Grafen und dem König von Böhmen auf der einen Seite, Kaiser Karl IV. als zweitem Lehensherr und außerdem mit dem Trierer Kurfürsten Balduin als dritte Partei einging. Doch erst 1384 gelangte die Burg durch Kauf endgültig in den Trierer Besitz. Nun kehrte erst einmal Ruhe ein.

Ein katastrophaler Brand verwüstete im Jahr 1802 die Burg und die darunter liegende Ortschaft. Steine der Ruine wurden für den Wiederaufbau der Häuser genutzt. Sie sind für immer verloren. Und doch ist so der Ort noch stärker mit der Ruine verbunden, die ihn überragt.

Ihre Faszination hat sie dadurch nicht verloren! Das Areal der Anlage erstreckt sich um mich herum auf dem weitläufigen, etwa 120 Meter langen und bis zu 60 Meter breiten Plateau auf einem Bergsporn. Ich denke daran, was hier los ist, wenn der Traktor der Ferienhof-Bauern uns hierher bringt – meist nach einem kurzen Stopp, um im Ort ein Eis zu kaufen. Meine Miturlauber und ich erobern im Nu praktisch alle Bereiche der frei zugänglichen Ruine und genießen die Aussicht von verschiedenen Passagen der Ringmauer aus in alle Richtungen. Von hier und durch die leeren Fenster der Turmreste bietet sich ein malerischer, atemberaubender Blick auf Schönecken und seine Umgebung. Niemand kann sich der Magie entziehen, und so sind die Ruhe- und Rastbänke auf dem Plateau ebenso wie die Aussichtspunkte in der Regel gut besucht. Die Sonne scheint, neben mir ragen die restlichen Mauern in die Höhe, und ich möchte noch nicht gehen. Es ist etwas leerer geworden als vorhin bei meiner Ankunft. Also nehme ich erst einmal auf einer Bank Platz, lasse meine Seele baumeln und meinen Blick über das Land gleiten. Mauersegler stürzen sich von den uralten Mauerresten in die Tiefe. Meine Gedanken begleiten sie und fliegen von dieser zauberhaften Burg aus frei wie ein Vogel durch Zeit und Raum weit über das Prümer Land.

 

Weitere Informationen:
www.schoenecken.de, www.schoenecken.com
www.ferienregion-pruem.de
https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=740

Weitere Quellen:
Matthias Kordel: „Die schönsten Schlösser und Burgen in der Eifel“, Wartberg Verlag Gudensberg 1999

 

Frisch renovierte und doch sehr alte Steine
Blick auf Schönecken – im Hintergrund auf dem Hügelkamm verläuft der Panoramaweg, unterhalb in der oberen Bildmitte liegt der Wetteldorfer Richtschnitt

Blick nach Norden Richtung Schönecker Schweiz/Altburgtal (die sich noch weit in den Osten hinein erstrecken)

Blick von der Burgruine auf den Park
Schöne Aussichten auf den schönen Burgflecken!

Blick von oben auf den Aussichtspunkt Wilhelmshöhe (rechts)

Prüm und die Sache mit den Karolingern

Prüm und die Sache mit den Karolingern

Von welcher Seite auch immer ich mich der Stadt Prüm nähere: Mein Blick fällt auf die stolze, weiß und rosa leuchtende Basilika und die benachbarten Abteigebäude. Sie laden ein zum Staunen, Innehalten und auch zum Gebet. Rückwärtig und etwas unterhalb, am Gerberweg, zwischen Basilika und Abtei auf der einen Seite und unweit des Aldi-Parkplatzes auf der anderen Seite, befinden sich mehrere Statuen und Gedenktafeln, die eine spannende Geschichte erzählen. Hier, zwischen Friedhof und Bushaltestelle, im Schatten des ehemaligen Klosters, erfahren wir, was es mit Prüm, der Abtei und den Karolingern auf sich hat.

Wenn ich mir Prüm in seinen Anfängen vorstelle, sehe ich im grünen Tal an einem plätschernden Fluss eine kleine hölzerne Kapelle vor mir – nicht gerade günstig zur Verteidigung gegen Gegner gelegen, die von den umliegenden Hängen hinab darauf zuströmen. Dieses Schicksal ereignete die gerade knospende Stadt nicht nur einmal! Und dennoch: Irgendetwas machten die Gründer von Stadt und Abtei richtig, sonst wäre daraus nicht eine solche Erfolgsgeschichte geworden, ein Zentrum der kirchlichen Macht, eine florierende Stadt. Die Lage im Talkessel bot Schutz vor Wind und Wetter, und die Prüm spendete Leben: Wasser zum Trinken, Kochen und für die sich ansiedelnden Gewerbe, Bewässerung für die Gärten und Felder und Viehweiden.

Von fundamentaler Wichtigkeit für die Gründung der Abtei waren die Karolinger. Dieser Begriff war im Geschichtsunterricht in Windeseile an meinem Ohr vorbeigerauscht (praktisch in einem gemeinsamen Zug mit ihren Vorgängern, den Merowingern), und erst nun begreife ich, dass das Wort sich auf Karl Martell bezieht, den Großvater Karls des Großen. Eigentlich sehr einfach und prägnant! Noch beeindruckender sind die Fakten: Die Klostergründung liegt im Jahr 2021 genau 1.300 Jahre zurück. 1.300 Jahre! Ginge man noch einmal so weit in die Vergangenheit zurück, landete man in Europa in der keltischen Hallstattkultur oder im Griechenland von Pythagoras, und das persische Weltreich würde gerade erst gegründet.

Also, tief durchatmen: 721 gründete Bertrada die Ältere gemeinsam mit ihrem Sohn Charibert das erste Kloster in Prüm. Es stand etwa dort, wo sich heute der Friedhof befindet. Bertrada war mütterlicherseits die Urgroßmutter von Karl dem Großen, ihr Schwager Pippin der Mittlere war interessanterweise auf der väterlichen Seite dessen Urgroßvater. Bertrada die Ältere war eine fränkische Edle und stammte von der Burg Mürlenbach. Ihre Mutter hatte bereits Klöster in Oeren bei Trier und (gemeinsam mit dem heiligen Willibrord) in Echternach begründet. Aus Echternach stammten auch die ersten Mönche: nach den strengen Regeln des heiligen Columban lebende irische Missionare. Der erste Abt trug den Namen Angloard. Nun sollte es nicht mehr lange dauern, bis die heute noch berühmten und bestaunten Sandalen Christi ihren Weg nach Prüm fanden.

Dreißig Jahr später ließ sich der Hausmeier (wichtigstes fränkisches Amt) Pippin der Jüngere, ein Enkel des oben genannten gleichnamigen Schwagers Bertradas und Sohn Karl Martells (die Karolinger, wir erinnern uns…), zum König salben und festigte damit seine Macht. Pippin soll sehr klein gewesen sein und trug daher die Beinamen „der Kurze“ oder „der Kleine“. Auch seine Statue auf dem Karolingerweg am Gerberweg in Prüm ist entsprechend kurz geraten.

Gemeinsam mit seiner Ehefrau Bertrada der Jüngeren, die – Sie ahnen es! – eine Enkelin der oben genannten Klostergründerin war, die ihrerseits mit seinem Großvater verschwägert war, gründete er das schwindende Kloster in Prüm 752 neu. Das Paar gebar mehrere Kinder. Der älteste Sohn sollte später „Karl der Große“ genannt werden!

Ab 762 ließen Pippin und Bertrada an der Mündung des Tettenbachs in die Prüm prachtvolle neue Gebäude errichten: ein neues Benediktinerkloster und eine „goldene Kirche“. Als wichtigste Reliquie erhielt die fortan „Sankt Salvator“ genannte Neugründung die „Sandalen Jesu Christi“, die sich bis heute vor Ort befinden und zu bestimmten Zeiten zu besichtigen sind. Die Stelle des Abts wurde mit einem Verwandten namens Aßuerus besetzt. Die Familie suchte das Kloster in Prüm regelmäßig auf: zunächst Pippin, dann sein Sohn Kaiser Karl der Große, dann dessen Sohn Pippin der Höckrige, der dort Mönch wurde. Zur Einweihung 799, nach vierzigjähriger Bauzeit, sollen Papst Leo III. und Karl der Große anwesend gewesen sein. Karls Statue auf dem Karolingerweg zeigt bildlich: Karl der Große hatte nicht nur ein riesiges Reich, auch er selbst war groß! Quellen sprechen von 1,90 Metern – also selbst für heutige Verhältnisse ein stattlicher Kerl: mit fünf Ehefrauen (nacheinander), etlichen Konkubinen und etwa 20 Nachkommen. Böse Zungen behaupten, es gäbe heute mehr Mitteleuropäer, die Karl den Großen unter ihren Vorfahren haben, als solche, bei denen dies nicht der Fall ist. Außerdem sagt man ihm eine Fistelstimme nach.

Unter der Regentschaft seines Enkels Kaiser Lothar I. fand im September 855 ein Ereignis statt, mit dem der Name von Stadt und Abtei bis heute Einzug in die Geschichtsbücher fand: die Teilung von Prüm. Kurz vor seinem Tod teilte der Kaiser das riesige Frankenreich unter seinen Söhnen auf – eine Entscheidung, die später zum Zerfall des Reiches führte. Er selbst trat dem Kloster bei, verstarb kurz darauf und wurde dort beerdigt. Ein Sarkophag mit seinen Gebeinen befindet sich heute noch in der Basilika.

Die Karolinger legten den Grundstein für ein blühendes Klosterleben: Landschenkungen und Erbschaften, sechs Zweigklöster, die Unantastbarkeit der Klostergrenzen und die Unabhängigkeit von weltlichen Gerichten, Marktrechte, Wallfahrten und Prozessionen. Viel später, 1222, sollte Prüm zum Fürstentum erhoben werden. Unzählige Ortschaften im Umkreis verdanken ihre Existenz dem Kloster.

Doch es gab im wahrsten Sinne des Wortes gewaltige Rückschlage: Die Wikinger kamen, sahen und siegten! Am Dreikönigsfest 882 fielen herumziehende Normannen über Prüm her. Bauern waren zur Verteidigung herbeigeeilt und wurden erbarmungslos niedergemetzelt. Das Kloster wurde geplündert und niedergebrannt. Niemand war mehr am Leben, der es hätte löschen können. Zehn Jahre später kehrten sie zurück. Sie kamen aus dem Wald, nahmen Gefangene und hinterließen Tod und Verwüstung. Dennoch konnten Klosterschätze, Handschriften und Urkunden vor dem Schlimmsten bewahrt werden. Es war Abt Regino, dessen Statue ebenfalls am Karolingerweg zu finden ist, der seine Erlebnisse mit den Nordmännern schriftlich festhielt, mit seinen Mönchen den Wiederaufbau in Angriff nahm und zudem das Prümer Urbar verfasste, eine über 1.100 Jahre alte Niederschrift der Güter und Einkünfte des Klosters.

Die goldene Kirche stand bis 1721. Sie liegt heute unter dem Hahnplatz. Im linken Eckturm (dem Nordturm) der heutigen barocken Basilika befindet sich ihr ehemaliger Südturm. Ein Teil des Mauerwerks ist von innen sichtbar. 1802 wurden unter Napoleons Verwaltung alle Klöster aufgelöst. Seit 1852 dient die Abtei als Gymnasium. Bei der Jahresausstellung der EVBK e.V. in den Sommerferien ist sie für Besucher geöffnet. Kreuzgang und Innenhofgarten versetzen unvermittelt in alte, klösterliche Zeiten. Ob sie diese Wirkung auch auf Schüler und Lehrer ausüben, die ihnen täglich „begegnen“? Beim Anblick des mächtigen Kristallleuchters an der Decke der Aula, die auch Fürstensaal genannt wird, stockt mir der Atem: Ich kann nur beten, dass niemals jemand einen Fußball mitbringt…

Die ehrfurchtgebietende Basilika mit der anmutigen Fassade, den Statuen Pippins und Karls neben dem Portal und den mächtigen Säulen im Innenraum wurde Pfarrkirche. Sie kann uns viel erzählen – auch über die Karolinger: die Reste des alten Turms, die Sandalen Christi, Kaiser Lothars Grab, Kunstschätze, Altäre, Reliquien. Ein Gemälde im Chorraum zeigt die Weihe der Klosterkirche im Jahr 799. Im Haus des Gastes am Hahnplatz befindet sich eine alte Abbildung der Klostergründung. Die ganze Geschichte der Klostergründung und Stadtentwicklung können wir ausführlich in Wort und Bild im Museum Prüm an der Tiergartenstraße nachvollziehen. Auch den Karolingern können wir in (unterschiedlicher) Lebensgröße einen Besuch abstatten: Auf dem Karolingerweg am Gerberweg. Schauen wir sie uns an, die großen und kleinen Gründer und Wohltäter, und „erlaufen“ und ergründen wir ihre Geschichte!

 

Weitere Infos:
Tourist-Information Prümer Land, Haus des Gastes, Hahnplatz 1, 54595 Prüm, www.ferienregion-pruem.de (hier gibt es einen Flyer zum Karolingerweg)
Museum Prüm, Tiergartenstraße 54, 54595 Prüm, www.museum-pruem.de
www.evbk.org
www.lataustip.de

Weitere Quellen:
Flyer Karolingerstadt Prüm,
Monika Rolef: Prüm und die Karolinger (Paulinus-Druckerei Trier 1995),
Dr. Reiner Nolden (Trier): 1100 Jahre Prümer Urbar und die Ersterwähnung von Trittenheim,
https://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/karl-der-grosse-der-riese-mit-der-fistelstimme-a-945746.html

Abt Regino vor Basilika und Abtei
Statue des Kaisers Lothar I. am Karolingerweg
Pippin der Kurze
Karl der Große
Kaiser Lothar I.
Abtei Prüm
Prüm-Basilika-Okt2015
St.-Salvator-Basilika Prüm im Oktober 2015
Regino-Gymnasium / Abtei Prüm
Abt Regino, im Hintergrund die Abtei
Abt Regino
Gedenktafel – Darstellung des Treffens zwischen Mönch Wandalbert und König Ludwig dem Deutschen
Innenhof der Abtei
Abtei-nördliches Portal
Fürstensaal und Aula des Regino-Gymnasiums
Die Basilika innen gegen Ende der Renovierungsarbeiten 2019
St.-Salvator-Basilika Prüm
Gedenktafel für Mönch Wandalbert
Die Türme der Basilika vom Friedhof aus gesehen
Der Sarkophag Kaiser Lothars